Werkgruppe 2: Schwarzweiß – Kriegszeit und frühe Jahre bis 1961

Die Säle 10 bis 15 zeigen schwarzweiße Zeichnungen sowie zwei Holzschnitte (1959 und 1960). Sie sind zunächst gegenständlich-düster; der Künstler ist von den Bildern des Kriegs, des meschlichen Leids, sichtlich betroffen.

Es sind stille Bilder – kein Aufschrei. Auch Ernst Barlach hat ihn ganz offensichtlich beeinflusst.

Doch dann begibt er sich in die Abstraktion – manche Bilder erinnern an Giorgo di Chirico oder auch Savador Dali.

Mitte der 1950er Jahre tauchen Tauben auf, teils symbolhaft beladen – der Künstler findet sie hinter dem Armeemuseum in München, das noch lange Zeit eine Ruinenlandschaft sein wird, die ihn – ebenso wie Venedig in seinem Verfall – beschäftigt.

Holz, pflanzliche Strukturen, Dornen bestimmen das Werk 1956. und 1957. In den folgenden Jahren lösen sich diese teils gegenständlichen Strukturen immer mehr in Abstraktion auf – der Blick auf die Struktur gerät in den Vordergrund.

Aus aufeinander gestapelten Kuben entstehen die ersten Häuser, die Hölzler über Jahre hinweg begleiten.

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